Twilight, New Moon und all das!

Ich gebe es zu, ich bin ein Fan vom “sparkling vampire” Edward. Jedoch mit Einschränkungen. Die Charaktere aus den Filmen finde ich zwar gut aber eben auch nicht mehr. Gerade höre ich das NewMoon-Hörbuch auf englisch (ungekürzte Fassung) und mir wird folgendes klar: dass der Film – wie gewöhnlich – nicht an die Vorlage heranreicht. Wenn es nach mir ginge, dann hätten sie allein aus dem ersten Buch vier Filmteile machen können – um alles mit hineinnehmen zu können. Denn ich finde, die Charaktere wirken im Film irgendwie flach. Nicht dass mich das stören würde, wenn ich wüsste, dass alle das Buch lesen bevor sie den Film sehen. Aber ich werde sauer auf die Filmemacher wenn ich daran denke, dass 80% der Menschen den Film sehen ohne die Bücher zu lesen.  Die Hälfte von diesen 80% stempelt den Film dann als langweilig ab, obwohl sie die wahren Figuren hinter den Filmmasken nie kennenlernen. Ganz ehrlich, ginge es nach mir, dann wäre twilight nie verfilmt worden! face wink Twilight, New Moon und all das! Und das obwohl ich die Bücher liebe.

Besser wird es auch nicht dadurch, dass der Cast für mich noch immer nicht wirklich gut ist. Edward ist…. naja… ich kann diesen Pattinson nicht ab! Bella geht gerade so, nur Jacob ist im Film genau das, was ich auch im Buch gesehen habe. Und das ausgerechnet bei der Figur für die ich die wenigsten Sympathien übrig habe *augen roll*. Ganz ehrlich, ich kann den Hype um twilight und new moon nicht verstehen. Sehen werde ich den nächsten Teil trotzdem: um mich darüber aufzuregen, was die Regisseure dieses Mal verbockt haben. face wink Twilight, New Moon und all das!

Wenn wir schon bei Vampiren und Werwölfen sind: ich würde gerne noch ein paar andere wirklich tollen Werke vorstellen, die sich um dieses Thema drehen.

interviewVampire Twilight, New Moon und all das!Meine erste große Vampir-Liebe war – wie könnte es anders sein – Lestat de Lioncourt. Klingelt’s? Jaja, der süße Vampir aus “Interview mit einem Vampir”, nicht Brad Pitt, sondern Tom Cruise. Mein Gott, Tom Cruise (ok, ich steh mehr auf den Schauspieler als auf den Vampir, ich geb’s zu!) Aber richtig cool war, dass Lestat bald wieder auftauchte: im Trash-Film (ja, ich kanns nur so sagen, sorry) Queen of the Damned. Damals liebte ich diese Verfilmung aber noch besser war der Soundtrack. Komplett vom Frontman von KoRn geschrieben, ich kann ihn wirklich nur weiterempfehlen. Damals bin ich dann natürlich auch auf Anne Rice gestoßen, jedoch habe ich es nie geschafft, mich mit dem ganzen Zyklus wirklich auseinander zu setzen. Er war einfach zu langatmig, ich gebe das hiermit offiziell zu!

In dieser Zeit fing ich an, meine eigenen Vampirgeschichten zu schreiben. Heute bin ich überzeugt, dass Stephenie Meyer von mir geklaut hat. Kleiner Scherz! face wink Twilight, New Moon und all das! Aber viele der heute so populären Motive sind damals auch schon bei mir aufgetaucht! Ich habe leider nie eine der Geschichten beendet, geschweige denn veröffentlicht. Wenn ich gewusst hätte, dass man mit sowas heutzutage reich werden kann, dann hätte ich mich wahrscheinlich mehr dahinter geklemmt! face wink Twilight, New Moon und all das!

Bis ich wieder eine adäquate Vampirgeschichte gefunden hatte, verging eine Weile! Es war der Film Underworld. Eigentlich sehr seltsam, dass meine ersten Vampir-Erfahrungen auf Filme zurückgehen, habe ich doch damals eigentlich weitaus mehr gelesen als Fern gesehen.

underworld2 poster2 Twilight, New Moon und all das! Jedenfalls hat mich erst Underworld wieder richtig in den Bann gezogen. Das einzige was wirklich fehlte: die attraktive männliche Vampirfigur. face wink Twilight, New Moon und all das!

Danach kam meine Liaison mit Edward und Bella. face wink Twilight, New Moon und all das! Bei einem Praktikum in der Bücherei empfahl mir die für Kinder- und Jugendliteratur zuständige Bibliothekarin die Bücher. Damals waren schon zwei oder drei Teile auf dem Markt – und trotzdem waren sie ständig alle verliehen. face wink Twilight, New Moon und all das! Ich muss dazu sagen: es war ein Praktikum während des Studiums, ich war damals schon erwachsen. Dennoch haben mich diese Werke sehr berührt – und auch traurig gemacht. Denn ich musste mit dem Wissen leben, dass das alles nicht wahr ist! Ja, verdammt. Ich habe mich schon immer gern in fremde Welten tragen lassen (ich wollte auch immer nach Hogwarts!) aber zurückkommen wollte ich nur selten…

true blood Twilight, New Moon und all das!Und zum Schluss was für Erwachsene. *g* Ich entdeckte sie dieses Jahr, die Serie True Blood. Achtung, sehr sex-lastig, ich gebe es zu. Das ist für mich auch ein bisschen der Reiz der Serie. face wink Twilight, New Moon und all das! Abgesehen davon, dass Bill natürlich… *sabber sabber sabber* ist… face wink Twilight, New Moon und all das! Die Buchserie ist auch schon lange auf meiner Amazon-Wishlist. ^^ Mal sehen, wann ich dazu komme!

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11 Responses to “Twilight, New Moon und all das!”

  1. Daniel sagt:

    Mädchenblog, was?

  2. Daniel sagt:

    keine Sorge, ich hab das doch nicht gelesen :-)

    Schlimm ist nur das man diesem Vampirquark einfach nirgendwo entkommt. Das geht wie eine Seifenoperseuche durch, und ich will garnicht wissen welche stinkenden konservativen Werte dafür wieder das Grundgerüst bilden.

    Das jemand wie du solche Schmonzetten unreflektiert wie ne 11 jährige abfeiert, damit hab ich zwar jetzt nicht wirklich Probleme, aber eigentlich find ich das bisschen verschenkt.

    Bela Lugosi und Klaus Kinski, das waren Vampire, natürlich auch Christopher Lee aber die Lost Boys haben da wohl einen Grundstein gelegt für Guter Vampir , schlechter Vampir.

    • jibril85 sagt:

      Ok, uhm… also “abgefeiert” habe ich das eigentlich nicht. Ich mag die Bücher sehr gern, finde den Hype um die Filme allerdings sehr übertrieben (steht auch oben in meinem Artikel, wenn auch in etwas anderer Form). Übrigens steht in den Büchern der Wert “Sex vor der Ehe” auch sehr hoch, wird aber dennoch auch reflektiert – ganz im Gegensatz zum Film, wo vieles – wie oben erwähnt – natürlich aus Zeitgründen weggelassen wurde.
      Dass ich Filme wie Interview mit einem Vampir oder auch Queen of the damned wie eine elfjährige sehe könnte an der Tatsache liegen, dass ich sie in etwa in dem Alter kennengelernt habe. ;) Und seit ich 15 bin nicht mehr angerührt.
      Und zu den “echten Vampiren”: ich bin mit diesem “netten” Vampirbild aufgewachsen, ich liebe es seit meiner Kindheit (ich hatte vergessen, den kleinen Vampir zu erwähnen ;) ) und ich kann mich nicht mit blutverschmierten hässlichen bösewichten abfinden. Dieses horror-genre wird mir immer verschlossen bleiben.

    • jibril85 sagt:

      *g* Ganz ehrlich? Der Artikel wurde offensichtlich von jemandem geschrieben, der die Bücher nicht gelesen hat.. Einige Beispiele?

      “Man kann sich diese Familie Cullen dabei durchaus als Sekte vorstellen, denn um in ihren Kreis aufgenommen zu werden, muss Bella, das moderne Mädchen, ihr gewohntes Leben drangeben.” <— Das stimmt so nicht, sie wird von Anfang an in den Kreis aufgenommen und hat in allen vier Teilen sehr guten Kontakt zu Familie und Freunden. Sie gibt das nicht auf, nichtmal als sie zum Schluss zum Vampir wird (übrigens ist das ihr eigener Wille und Edward weigert sich dreieinhalb Teile lang, sie zum Vampir zu machen und im Endeffekt geschieht es nur weil sie im Sterben liegt und es keine andere Wahl gibt, ihr Leben zu retten).

      "gleich nach der High School geheiratet haben, lieber unter entsetzlichen Qualen sterben wollen als abzutreiben, und statt aufs College zu gehen, wird sie im Haus das Kind hüten, weil ihr Mann, der Patriarch, das so will." <— Totaler Unsinn, er ist derjenige, der das kind nicht will und möchte, dass sie aufs College geht. Sie wehrt sich dagegen. Es geht hier um Muttergefühle, nicht ums Patriarchat.

      Der Artikel ist vielleicht nicht zu 100% Unsinn aber ich finde, wenn ich meine Meinung über eine "reaktionäre Buchvorlage" äußere, dann sollte ich sie erstmal lesen.

    • jibril85 sagt:

      Der Bericht ist schon ausgewogener

      Bis gestern wusste ich nichtmal, dass die Autorin Mormonin ist. Aber, dass das Weltbild 1:1 übersetzt sei kann ich trotzdem nicht vertreten. Sicherlich fließen die Ideale einer Autorin mit in den Roman ein, den sie schreibt. Aber das ist ja nun bei jedem Autor so.

      Ich persönlich sehe es wie die Lektorin der Stephenie-Meyer-Werke: eine Liebesgeschichte bei der es um Sehnsucht geht. Eine wirklich schöne Liebesgeschichte, wenn ich das noch anmerken darf. ;)

  3. Daniel sagt:

    Das schönste an dem Filmschen oben sind eigentlich die Kommentare. :-)

    Aber siehste, ich denk auch nicht das das platte Mormonenpropaganda ist (wusst ich bis gestern auch nicht aber ist halt leicht zu finden), ich denke aber trotzdem das Autor und Werk beide eine Rolle spielen im Gesamtbild einer Einschätzung.

    Gerade bei Massenphänomenen sollte man da genau hinschauen.

    Oder wie Heiner Müller, wenn auch in anderem Zusammenhang, sagt: 10 Deutsche sind dümmer als 5.

    Sodenn…

  4. crosa sagt:

    True Blood rockt einfach. Kann es kaum erwarten bis die 3. Staffel kommt :)

    • jibril85 sagt:

      Ich habe bisher nur die erste Staffel gesehen, die habe ich allerdings geliebt. Zur Zeit lese ich die Sookie-Stackhouse-Reihe von Charlaine Harris (die Buchvorlage zur Serie). Die finde ich – wie gewöhnlich ;) – sogar noch besser. Wenn ich die Bücher fertig habe, dann guck ich auch die Serie weiter. ;)

      Vielen Dank fürs kommentieren! :)