Die Antike

Da ich mich gerade für meine nächste Prüfung mit der Antike beschäftige (ein Thema, das mir im ürbigen sehr gut liegt, wie ich finde), dachte ich mir, ich erzähle euch ein bisschen über mein erstes Thema (Es geht um die Römer, um die Entstehung des Prinzipats, um Augustus). Wer sich nicht dafür interessiert, der darf an dieser Stelle gerne aufhören zu lesen. Für alle anderen gibt es hier als allererstes eine Buchempfehlung.

51ns9yzck7l  ss500 3 Die AntikeDieses Werk ist nicht nur gut geschrieben sondern auch günstig. Bei Amazon.de könnt ihr es für 7,95 Euro bestellen. Es enthält drei Einzelwerke (jedes übrigens auch mit eigener Seitenzählung) und umfasst die Geschichte Roms von der Ankunft der Etrusker über die Entstehung der frühen Republik bis hin zur Bildung des Römischen Reiches und der Kaiserzeit. Ich bin der Meinung, dass es für Menschen mit Interesse an der Römischen Geschichte (es gibt noch eines aus dieser Serie über die Griechen, das hatte ich allerdings noch nicht in den Händen) ein gutes und solides Stück für eine Sammlung sein könnte. Aber auch zur Erstinformation für Studenten halte ich persönlich dieses Buch für eine günstige und lehrreiche Anschaffung. Vielleicht ist es nichts, was ich in wissenschaftlichen Arbeiten zitieren würde (wobei ich da noch nicht sicher bin, ich habe bisher die Autoren nicht recherchiert) aber für einen Überblick über die Geschichte der Römer ist es m.E. ideal.

Einwerfen muss ich allerdings, dass ich mich bisher nur mit dem letzten Teil des Buches befasst habe (und vorerst auch befassen werde), aufgrund der Tatsache, dass eines meiner Prüfungsthemen eben die Entstehung des Prinzipats, also der Beginn der Kaiserzeit ist. Ich kann jedoch sagen, dass es auch keine Probleme gibt, nur einzelne Kapitel zu lesen, andere nur zu überfliegen oder auch ganz weg zu lassen. Für eine nähere Beschäftigung mit meinem Thema jedoch, werde ich andere Bücher wählen, die ich vielleicht auch noch hier vorstellen werde.

Nun zu meinem Thema: Die Entstehung des Prinzipats.

Ich beginne mit meiner Geschichte im Jahr 46 v. Chr., in dem Caesar der Herr der Römischen Welt, Diktator auf zehn Jahre werden sollte. Er war ein Autokrat, der seine Verachtung für die ererbten Formen und Instutionen der Römischen Republik nichteinmal verbarg. Den Preis zahlte er zwei Jahre später: er wurde von Senatoren ermordet, deren Würde sich mit den fast-monarchischen Anmaßungen des Caesar nicht vertrugen.

Octavian, ein Enkel von Caesars Schwester wurde zusammen mit Marc Anton Konsul in Rom. Und das trotz seines geringen Alters (und aufgrund seiner Verwandtschaft mit Caesar), was eigentlich nicht üblich war. Gleichzeitig wurde er zum Triumvir gewählt, das für eine Neuordnung für die krisenbelastete Republik sorgen sollte. Octavian war ein energischer und oft rücksichtsloser Verfolger seiner Ziele. Seine Macht, die er sich erarbeitete verdeckte er unter den traditionellen Formen der Republik und regierte 45 Jahre lang als der pater patriea (der Vater des Vaterlands). Octavian, später nannte er sich selbst Augustus, starb hochgeehrt und übertrug seine Macht auf seinen Stiefsohn Tiberius. Kaum jemand konnte sich jetzt noch an die Republik erinnern. Diejenigen, die sich erinnerten zogen das Chaos und den Gewaltausbruch nach Caesars Tod nicht dieser Form des Machtwechsels vor. Augustus war da erfolgreich, wo Caesar versagt hatte: in der Etablierung einer Alleinherrschaft.

Vielleicht habe ich euch ja ein wenig auf den Geschmack gebracht. Bei Interesse verleihe ich meine Geschichte des Antiken Rom auch gerne.

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