Wer auf Fantasy und Animation steht sollte das sehen!

Heute erzähle ich euch vom besten animierten (Kinder)Film, den ich seit langem gesehen habe. Es geht um “How to train your Dragon”. Dank der Thematik (Draaaachen, ich liebe sie!) wollte ich ihn sowieso sehen. Auch wenn die Art der Animation (die Form der menschlichen Figuren gefällt mir nicht besonders, ich bin da pingelig) auch schon im Trailer nicht besonders gut gefallen hat, so blieb der Film dennoch hinreichend interessant.

Worum es geht

Hicks lebt in einem Wikinger-Dorf und ist der typische Außenseiter (eine Rolle, die mir immer sympathisch ist, spielte ich sie doch selbst ziemlich häufig). Er tut alles um dazu zu gehören und reitet sich damit eigentlich nur noch weiter rein: er versucht seinem Dorf zu helfen, Drachen zu bekämpfen und macht dabei mehr kaputt als er hilft. Allerdings gelingt ihm ein bedeutender Fang (den natürlich keiner mitbekommt): er schnappt den gefährlichsten Drachen, den die Wikinger kennen – einen Nachtschatten. Anstatt ihn jedoch zu töten, wie es der Rest der Wikinger tun würde, bringt er den Mut auf, den Drachen freizulassen. Und weil dieser verletzt ist, schafft Hicks es, ihn zu zähmen, auf ihm zu reiten, die Geheimnisse der Drachen zu erkunden. Und seit diesem Moment gibt er nicht mehr alles, nur um dazu zu gehören. Der Junge tut das, was er für richtig hält…

Was mich beeindruckt

Die Rolle des Hicks und des Nachtschatten sind sehr gut durchdacht angelegt. Eine Szene in der der Junge ganz allein sein Abendessen einnimmt, während alle Schüler (er ist in einer Ausbildung zum Drachentöter) gemeinsam am Tisch sitzen ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Aber ganz besonders die Mentalität der Wikinger und der Drachen – erst töten, dann fragen – gibt zu denken. Und so versucht ein einziger Junge sowohl sein Dorf als auch die Drachen zu schützen und zu retten…

Warum der Film Spaß macht

Natürlich gibt es nicht nur Lehren aus dem Film zu ziehen! Er ist gewürzt mit einer guten Portion Humor und ganz wichtig: eine Menge Spannung und Dramatik. Seit langem der erste Animationsfilm, bei dem ich auch ein paar Tränchen herausgedrückt habe.

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